Überwachungsmessung Bahninfrastruktur

Baustellen im nahen Umfeld des Bahntrasses können die Stabilität des Gleiskörpers beeinträchtigen und somit eine Gefahr für den Zugverkehr bedeuten. Um trotzdem Normalbetrieb zu gewährleisten, muss beim Vorliegen eines Risikos eine Überwachung der Gleise sowie der Bahntechnikanlagen durchgeführt werden.
Dies geschieht bei Infrastruktur- und Immobilienbauten der Bahn sowie bei gleisnahen Bauten von Dritten.

 

Unsere Mitarbeitenden, speziell von der SBB ausgebildete Sicherheits-Chefs, führen diese Spezialvermessung unter Berücksichtigung des SBB- Sicherheitsdispositiv aus.

Ausgangslage

Als Grundlage für jede Überwachung ist ein Überwachungskonzept zu erstellen. Es stütz sich auf das Regelwerk I-50009 der SBB ab und ergänzt dessen Angaben mit den spezifischen Begebenheiten des Projekts. Es dient dem Vermessungsunternehmen bei der Ausführung.

Überwachung

Bei einer Gleisüberwachung werden im Grunde genommen die sicherheitsrelevanten Grenzwerte der Fahrdynamik überwacht. Prioritär sind die Verwindung sowie Setzungen und Schiebungen.
Zudem werden im Gefahrenbereich die Fahrleitungsmasten überwacht.

Messresultate / Alarmierung

Die Messresultate werden tabellarisch, als auch graphisch nachvollziehbar protokolliert. Die Alarmierung bei Überschreitung der Grenzwerte erfolgt in einem dreistufigen Verfahren mit Aufmerksamkeits-, Interventions- und Soforteingriffswert gemäss Überwachungskonzept.